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Drei Dinge, die Ihren Mitarbeitern bei der Arbeit wirklich wichtig sind

15 September 2015 / Unternehmenskultur

Co-workers collaborating

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“

Wir alle kennen doch die berühmten Worte von Konfuzius. Auch wenn seine Aussage zweifellos zutrifft ‒ vor allem bei Menschen, die im Beruf Erfüllung suchen ‒ hört man genau so oft von Menschen, die ihre Arbeit nicht lieben. Vielleicht ist die Begeisterung, die sie einmal für ihren Arbeitgeber hegten, verpufft. Vielleicht sind sie ja in einer Position, die sie am Morgen nicht in Schwung bringt. Was auch immer der Grund ist. Unzufriedene, unwillige und unbeteiligte Mitarbeiter zerstören das Unternehmen, in dem sie arbeiten.

Vielleicht scheint es sinnlos, versuchen zu wollen, diese negativen Gefühle zu überwinden. Ist es wirklich möglich, dass Jim aus der Buchhaltungsabteilung seine Arbeit lieben lernt, wenn er immer davon geträumt hat, Maler zu werden? Vielleicht nicht, aber man kann ihm helfen, die Firma schätzen zu lernen, für die er arbeitet ‒ und das macht den Unterschied.

Es geht nicht nur um die Arbeit

Anfang dieses Jahres haben wir im Rahmen einer Umfrage mehr als 1.000 Vollzeitkräfte (nicht unsere Teilnehmer) in den USA und Kanada befragt. Wir wollten erfahren, wie sie wirklich über ihre Arbeitgeber und ihre Arbeit denken und wie sich dies auf ihr Wohlbefinden und ihre Leistung am Arbeitsplatz auswirkt.

Möchten Sie wissen, was Ihre Mitarbeiter an der Arbeit wirklich lieben? Wichtiger Hinweis: Es war nicht unbedingt ihre konkrete Funktion, die für positive Stimmung sorgte. Es waren vielmehr klare Aspekte der Unternehmenskultur, die den Ausschlag gaben.

  1. Sie mögen Herausforderungen. Einer der wichtigsten Gründe, warum Menschen ihre Arbeit lieben: Interessante und anspruchsvolle Arbeit ist laut Einschätzung von 53 Prozent der Befragten der wichtigste Grund für die Zufriedenheit mit ihrem Unternehmen.

Jeder kennt Bereiche seiner Arbeit, die ihm vielleicht nicht so liegen. Solche Dinge müssen allerdings auch erledigt werden. Während sich Ihre Mitarbeiter mit der täglichen Arbeit beschäftigen, achten Sie auch darauf, dass Sie ihnen neue Herausforderungen und Chancen bieten. Geben Sie ihnen Projekte, bei denen sie vorhandene Fähigkeiten nutzen und neue Talente entwickeln oder aufspüren können. So fördern Sie die allgemeine Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

  1. Sie mögen die Zusammenarbeit mit anderen. Durch einen hilfsbereiten Vorgesetzten oder einen nahestehenden Kollegen kann ein missmutiger zu einem erfolgreichen Mitarbeiter werden. Einer Umfrage zufolge bezeichneten 40 Prozent der Befragten die Kollegen als ausschlaggebenden Grund, dass sie gern zur Arbeit gehen. 60 Prozent gaben an, dass sich die Beziehung zu ihrem Arbeitgeber positiv auf ihre Produktivität und ihre Motivation auswirkt. Weitere 40 Prozent sagten, dass sich dies positiv auf Stress auswirkt.

Schaffen Sie eine Unternehmenskultur, die es den Arbeitnehmern leicht macht, zusammenzuarbeiten und sich zu binden. Ermutigen Sie die Führungskräfte zu offener Kommunikation mit den Mitarbeitern und bieten Sie Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen die Möglichkeit, gemeinsam an Projekten zu arbeiten.

  1. Sie mögen sinnvolle Aufgaben. Wenn unser Freund Jim aus der Buchhaltung heute bei einem Unternehmen arbeitet, das es sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben der hiesigen Bevölkerung zu verbessern, spielt es vielleicht gar keine Rolle, dass er sich nicht für Zahlen begeistern kann. Denn laut 38 Prozent der Befragten steht die Unternehmensphilosophie an erster Stelle, wenn es darum geht, warum sie gerne arbeiten.

Wie Sir Richard Branson, Gründer der Virgin Group, vorschlägt, sollten Sie Ihr Unternehmen als Impulsgeber für das Gute nutzen. Das bedeutet aber nicht, dass Sie auch die Unternehmensphilosophie überarbeiten müssen. Stattdessen können Sie Programme entwickeln, mit denen Sie etwas zurückgeben können. Setzen Sie sich mit einer örtlichen gemeinnützigen Organisation in Verbindung oder denken Sie darüber nach, den Mitarbeitern einen freien Tag zu geben, damit sie sich ehrenamtlich betätigen können.

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